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Es werden Posts vom April, 2017 angezeigt.

Kommunikation statt Kommerz an privater E-Ladestation

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MOERS.     Thorsten Warkall bietet in Holderberg die einzige private Ladestation für Elektro-Autos in Moers an. Und das ist nicht alles, was er teilt. „Klar können Sie hier parken“, sagt Thorsten Warkall vor seiner Garage. „Ich bin kein militanter Verbrennungsmotor-Gegner.“ Aber jemand, der die E-Mobilität für sich entdeckt hat und sogar noch einen Schritt weiter geht: Warkall bietet im Carport neben seinem Haus auf der Wilhelm-Anlahr-Straße 47 in Holderberg die derzeit einzige private Ladestation für Elektro-Autos in Moers an.  „Falls mein eigenes Fahrzeug den Ladepunkt blockiert, einfach klingeln“, schreibt er auf  www.goingelectric.de , einem Stromtankstellenverzeichnis und -forum im Internet. „Die Leute können gerne auch auf einen Ladetalk reinkommen. Das Thema ist sehr vielschichtig und Gespräche darüber eigentlich immer sehr interessant.“ Seinen Elektro-Renault kaufte er 2014 2014 hatte sich der 50-Jährige einen Renault der hierzulan...

August 2014 - Erstkontakt

Mein Erstkontakt mit der Thematik Elektromobilität überrollte mich im August 2014. Zu diesem Zeitpunkt begann ich eine Photovoltaik Anlage zu planen und war auf der Suche nach einer zusätzlichen "Speichermöglichkeit" für den produzierten Stromüberschuss um die geforderten 70% Eigenverbrauch relativ sicher bewerkstelligen zu können. Der gedankliche Ansatz diesen Überschuss für ein rein elektrisches Fahrzeug zu nutzen erschien mir reizvoll und ein Blick auf die entsprechenden KFZ-Portale sorgte direkt wieder für Ernüchterung. Preislich lag das im ersten Ansatz entweder nicht in meinem Budget - selbst bei gebrauchten Fahrzeugen meiner Vorstellung - oder entsprach nicht den Anforderungen die ich an ein Alltags-Fahrzeug stelle [Renault Twizzy] wie z.B. 5 Sitzplätze. Eher durch Zufall stieß ich in der damals schon erstaunlich großen Flut von Gebrauchtfahrzeugen auf ein Angebot, welches auf den ersten Blick den Anschein machte, eine nähere Betrachtung Wert zu sein. Ein Renault Fl...

Die Sonne im Tank (Leider immer noch nicht)

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Thorsten Warkall, Obermeister bei den Technischen Diensten im Knüppelwalzwerk bei ArcelorMittal Duisburg, treibt sein Auto künftig mit Solarstrom an. Für ihn ist es eine logische Entscheidung, seinen Strom selbst zu produzieren: „Ich komme ja aus dem Bereich Elektrotechnik; da ist das Energiemanagement zu Hause relativ einfach.“ Deshalb soll nun eine 100 Quadratmeter große Solaranlage auf’s Dach; der überschüssige Strom, der nicht im Haus verbraucht wird, soll künftig sein Elektroauto antreiben. So weit, so gut – doch das „Tanken“ von Strom stellt den Energiesparer vor einige Herausforderungen im Alltag… Unterwegs mit dem Energiesparmobil  Finanziell lohnt sich das Fahrzeug, das sich Thorsten Warkall im August 2014 gekauft hat, schon jetzt: Wird es mit normalem Haushaltsstrom „aufgetankt“, kosten 100 Kilometer drei Euro. Für den Solarstrom fallen lediglich die Investitionskosten an, die sich innerhalb von 15 Jahren amortisieren. Trotzdem musste er schnell feststellen, da...